Wenn Sie entwerfen, bauen oder liefern Robuste Tablets, Erstellen Sie ein Profil, um Ihre Kompetenzen zu präsentieren und mit Besuchern in Kontakt zu treten, die einen konkreten Bedarf an Ihren Lösungen haben.
Hersteller von robusten Tablets
Robuste Computerlösungen für missionskritische Befehls-, Kontroll- und Kommunikationssysteme
GNSS-Positionierungssysteme, 3D-SLAM und mobile Kartierung, unbemannte Oberflächenfahrzeuge
Hochleistungsfähige, robuste Displays und maßgeschneiderte HMI-Lösungen für missionskritische unbemannte Systeme
GNSS-Positionierungs- und Navigationssysteme, mobile Kartierung UAV-LiDAR und unbemannte Oberflächenfahrzeuge
Der umfassende Leitfaden zu robusten Tablets für Drohnen und unbemannte Systeme
Einführung in robuste Tablets für Drohnen und unbemannte Systeme
Robuste Tablets bieten tragbare Computer-Schnittstellen zur Steuerung, Überwachung und Unterstützung von Drohnen, Roboterfahrzeugen und anderen unbemannten Plattformen in anspruchsvollen Einsatzumgebungen. Im Vergleich zu Geräten für den Endverbraucher verfügen robuste Tablets in der Regel über ein verstärktes Gehäuse, abgedichtete Schnittstellen, eine widerstandsfähige Displaykonstruktion sowie Komponenten, die so ausgelegt sind, dass sie Stößen, Vibrationen, Feuchtigkeit, Staub und Temperaturschwankungen standhalten.
Innerhalb eines unbemannten Systems kann das Gerät als Bodenkontrollstation (GCS), Terminal zur Missionsplanung, Kartendarstellung, Schnittstelle zur Nutzlast oder Wartungswerkzeug fungieren. Hersteller und OEMs von robusten Tablets müssen daher einen Ausgleich zwischen Umweltschutz und Rechenleistung, Akkulaufzeit, Konnektivität, Ergonomie, Softwarekompatibilität sowie Plattformintegration finden.
Wichtige Typen robuster Tablets
Vollständig robuste Tablets
Vollständig robuste Tablets sind für den dauerhaften Einsatz in Umgebungen konzipiert, in denen Stürze, Vibrationen, herumfliegende Fremdkörper, Regen und wiederholte Handhabung zu erwarten sind. Ein Militär-Tablet kann zudem über sichere Speichermöglichkeiten, kontrollierte drahtlose Schnittstellen, spezielle Anschlüsse sowie Kompatibilität mit der Infrastruktur von Fahrzeugen oder Kommandosystemen verfügen.
Halbrobuste Tablets
Halbrobuste Tablets bieten mehr Schutz als handelsübliche Standardgeräte und zeichnen sich gleichzeitig durch eine relativ leichte und kompakte Bauweise aus. Sie eignen sich für geschützte Leitstellen, Außendienstteams, Inspektionsarbeiten sowie Einsätze, bei denen das Tablet eher mäßigen als kontinuierlichen Umgebungsbelastungen ausgesetzt ist.
Kompakte robuste Tablets
Bei einem kompakten, robusten Handheld-Tablet stehen Tragbarkeit, Einhandbedienung und eine geringere Belastung des Bedieners im Vordergrund. Diese Geräte eignen sich für den Einsatz bei Drohnenteams im Feld, zur schnellen Telemetrieauswertung, zur Anlageninspektion sowie zur Datenerfassung vor Ort, wo ein Display in voller Größe schwer zu transportieren oder zu montieren wäre.
Großformatige robuste Tablets
Großformatige robuste Tablets bieten mehr Bildschirmfläche für Karten, Videoübertragungen, Sensor-Overlays und Steuerungsanwendungen mit mehreren Bildschirmen. Sie eignen sich gut für Kommandofahrzeuge, mobile Einsatzzentralen und komplexe Aufgaben zur Nutzlaststeuerung, obwohl das größere Display den Stromverbrauch, das Gewicht und die Anforderungen an die Befestigung erhöhen kann.
Abnehmbare und Zwei-in-Eins-Robust-Tablets
Abnehmbare und Zwei-in-Eins-Tablets kombinieren die Touchscreen-Bedienung mit einer abnehmbaren oder klappbaren robusten Tastatur. Diese Konfiguration unterstützt sowohl die Interaktion vor Ort als auch dokumentenintensive Aufgaben wie Einsatzvorbereitung, Berichterstellung, Datenüberprüfung und Softwarekonfiguration, ohne dass ein separater Laptop erforderlich ist.
Robuste Tablets mit Fahrzeugdocking
Robuste Tablets mit Fahrzeugdocking werden an stromversorgte Halterungen angeschlossen, die Ladefunktionen, Datenverbindungen, Antennendurchführung und sichere Befestigung bieten. Ähnliche Konfigurationen kommen bei der Steuerung unbemannter Bodenfahrzeuge (UGV), in mobilen Kommandoposten, in Streifenfahrzeugen sowie bei Einsätzen der öffentlichen Sicherheit mit Drohnen oder robotergestützten Einsatzsystemen zum Einsatz.
Betriebssysteme und Rechnerarchitekturen
Das Betriebssystem und die Prozessorarchitektur bestimmen die Softwarekompatibilität, die Unterstützung von Peripheriegeräten, die Sicherheitsoptionen und die Stromversorgungsanforderungen:
- Robuste Windows-Tablets: Unterstützen Software für Steuerung, Kartierung, Technik und Sensorverwaltung auf Desktop-Niveau.
- Robuste Android-Tablets: Bieten eine touchorientierte Bedienung, flexible App-Bereitstellung und zentralisierte Geräteverwaltung.
- Robuste Tablets auf Linux-Basis: Ermöglichen konfigurierbare Robotik-, Autonomie-, Netzwerk- und kundenspezifische Steuerungsanwendungen.
- x86- und ARM-Prozessorarchitekturen: x86 bietet Vorteile bei der Softwarekompatibilität, während ARM effiziente, kompakte Designs unterstützt.
Die ausgewählte Plattform sollte anhand des gesamten Software- und Hardware-Stacks der Mission validiert werden.
Kernanwendungen von robusten Tablets in unbemannten Systemen
Einsatzplanung, Navigation und Fahrzeugsteuerung
Robuste Drohnen-Tablets können Routenplanung, Geofencing, Wegpunktverwaltung, Navigationsanzeigen sowie direkte oder übergeordnete Steuerungsfunktionen übernehmen. Ein GIS-Tablet kann digitale Karten mit der Live-Fahrzeugpositionierung kombinieren, während ein GNSS-Tablet oder RTK-Tablet Vermessung, Präzisionsnavigation und wiederholbare Felddatenerfassung unterstützen kann.
Telemetrie, Systemzustand und Überwachungsfunktionen
Bediener nutzen robuste Tablets, um den Akkustatus, Antriebsdaten, die Kommunikationsqualität, Fehlermeldungen und den Missionsfortschritt zu überprüfen. Bei Einsätzen mit mehreren Fahrzeugen kann das Tablet eine konsolidierte Überblicksansicht bereitstellen, die dem Personal hilft, Anomalien zu erkennen und Eingriffe zu priorisieren, ohne jede Plattform kontinuierlich steuern zu müssen.
Datenmanagement für Nutzlast, Sensoren, Manipulatoren und ISR
Ein robustes Tablet kann elektrooptische Videos, Wärmebilder, Radarinformationen, Umgebungsmessungen oder Rückmeldungen des Manipulators anzeigen. Robuste Tablets für Kartierung und Inspektion können zudem Anmerkungen, Bildaufnahmen, die Eingabe von Metadaten sowie die Synchronisation mit übergeordneten Kommando-, Vermessungs- oder Anlagenmanagementsystemen unterstützen.
Überlegungen zur Robustheit unter Umgebungsbedingungen
Die Umgebungsspezifikationen sollten die Bedingungen widerspiegeln, denen das Gerät während des Betriebs, des Transports, der Lagerung, des Ladevorgangs und der Fahrzeugmontage ausgesetzt ist:
- Sturz- und Stoßfestigkeit: Hängt von der Gehäusefestigkeit, der internen Befestigung und dem Displayschutz ab.
- Vibration und mechanische Stöße: Erfordern sichere Komponenten, Anschlüsse, Aufbewahrungsmöglichkeiten und Andockvorrichtungen.
- Schutz vor Staub- und Wassereintritt: Erfordert versiegelte Gehäuse, geschützte Anschlüsse und abgedichtete Steckverbinder.
- Betrieb bei hohen und niedrigen Temperaturen: Beeinflusst die Verarbeitung, die Displays, die Akkus, den Ladevorgang und die Touch-Reaktion.
Die Testergebnisse sollten im Hinblick auf das vorgesehene Einsatzprofil und die Installation überprüft werden.
Design von Displays und Mensch-Maschine-Schnittstellen
Bei Sonnenlicht ablesbare Displays
Bei Sonnenlicht lesbare Displays helfen Bedienern dabei, Karten, Telemetriedaten und Videomaterial in offenen Umgebungen zu interpretieren, in denen Blendungen wichtige Informationen verdecken können. Eine effektive Sichtbarkeit im Freien hängt von Helligkeit, Kontrast, optischer Verklebung, Oberflächenbehandlung, Betrachtungswinkel und der Fähigkeit ab, lesbare Anzeigeergebnisse ohne übermäßigen Batterieverbrauch aufrechtzuerhalten.
Hochhelle und entspiegelte Bildschirme
Hochhelle Displays verbessern die Sichtbarkeit, während Antireflex- und Blendschutzbeschichtungen störende Oberflächenreflexionen reduzieren. Die richtige Balance hängt vom Umgebungslicht, der Position des Bedieners, dem Wärmemanagement sowie davon ab, ob das robuste Tablet im Fahrzeuginneren, unter einem Vordach oder bei direkter Sonneneinstrahlung eingesetzt wird.
Handschuhkompatible Touchscreens und Wet-Touch-Modi
Handschuhkompatible Touchscreens ermöglichen es dem Bediener, das Gerät auch beim Tragen von Schutzausrüstung oder Winterbekleidung zu bedienen. Wet-Touch-Modi helfen dabei, bewusste Eingaben von Regen oder Oberflächenfeuchtigkeit zu unterscheiden, wobei für häufig verwendete oder sicherheitsrelevante Befehle möglicherweise weiterhin physische Bedienelemente erforderlich sind.
Programmierbare physische Tasten
Programmierbare Tasten ermöglichen den schnellen Zugriff auf Funktionen wie Not-Aus, Neuzentrierung der Karte, Videoumschaltung, Push-to-Talk oder Bildschirmhelligkeit. Sie können die Menünavigation verkürzen und die Benutzerfreundlichkeit verbessern, wenn sich der Bediener in Bewegung befindet, Handschuhe trägt oder unter Zeitdruck arbeitet.
Nachtsicht-kompatible und Blackout-Modi
Nachtsicht-kompatible und Blackout-Modi reduzieren die sichtbare Lichtabgabe bei Einsätzen unter schlechten Lichtverhältnissen. Eine effektive Umsetzung erfordert die Steuerung der Displayhelligkeit, der Statusanzeigen, der Tastaturbeleuchtung und der Software-Designs, damit das Gerät weder die Sicht des Bedieners noch die Einsatzbedingungen vor Ort beeinträchtigt.
Neue Trends im Design robuster Tablets
Mehrere Entwicklungen erweitern die Rolle robuster Tablets in vernetzten und zunehmend autonomen Betriebsabläufen:
- Edge-AI-Beschleunigung: Unterstützt lokale Bildanalyse, Objekterkennung, Datenfilterung und Funktionen zur Entscheidungsunterstützung.
- Integration privater 5G-Netze: Verbindet Bediener und unbemannte Plattformen über verwaltete lokale Netzwerke mit hoher Bandbreite.
- Fortschrittliche Displaysysteme: Verbessern die Lesbarkeit durch höhere Helligkeit, optisches Bonding und optimierte Touch-Verarbeitung.
Diese Technologien bieten den größten betrieblichen Nutzen, wenn sie mit geeigneter Software, Wärmemanagement, Cybersicherheitsmaßnahmen und einsatzspezifischer Kommunikation kombiniert werden.





