Cybersicherheit und Zugangskontrolle für Drohnen

Sarah Simpson

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Cybersicherheitstechnologien für Drohnen werden eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Hardware und Software von UAS sowie die gesammelten oder übertragenen Daten nicht in die falschen Hände geraten oder auf andere Weise kompromittiert werden. Diese Technologien schützen Systeme und Daten vor einer Vielzahl von Bedrohungen, darunter Spionage, Diebstahl, Drohnenentführung und Datenschutzprobleme.

Verschlüsselung und Authentifizierung von Drohnen

Drone Cybersecurity KG-250X Network Encryptor von ViaSat

KG-250X Network Encryptor von ViaSat

Verschlüsselung kann zum Schutz von Daten während der Übertragung verwendet werden, darunter Befehls- und Steuersignale, Telemetrie, Video- und Bilddaten sowie Sensorwerte. Dabei werden die Daten so codiert, dass nur Benutzer mit einem bestimmten Entschlüsselungscode sie entschlüsseln und lesen können. Sie kann auch auf Daten angewendet werden, die auf einem Speichergerät in der Drohne oder auf einem Remote-Server gespeichert sind.

Verschlüsselungsmethoden basieren auf ausgeklügelten kryptografischen Algorithmen wie AES-128 und AES-256, die so konzipiert sind, dass sie praktisch unmöglich zu knacken sind. Für Verschlüsselungsanwendungen in Drohnen, wie beispielsweise die Kommunikation zwischen dem Fluggerät und der Bodenkontrollstation, wird häufig E2EE (End-to-End-Verschlüsselung) verwendet, um sicherzustellen, dass keine Dritten wie Mobilfunknetzbetreiber oder böswillige Akteure die Daten entschlüsseln können.

Die Verschlüsselung wird häufig mit einer Authentifizierung kombiniert, einem Verfahren, das sicherstellt, dass nur berechtigte Benutzer Zugriff auf Systeme oder Daten erhalten. Die Authentifizierung dient dem Schutz missionskritischer oder sensibler Ressourcen, wie z. B. C2-Systeme (Command and Control) von Drohnen oder geheime militärische, staatliche und kommerzielle Daten. Zu den häufig verwendeten Authentifizierungsmethoden gehören Passwörter, Multi-Faktor-Authentifizierung, Biometrie und digitale Zertifikate.

Software und Hardware für die Cybersicherheit von Drohnen

Software- und Firmware-Updates

Die Software und Firmware von Drohnen muss möglicherweise regelmäßig gepatcht oder aktualisiert werden, um Schwachstellen und Sicherheitslücken zu beheben, die es Hackern ermöglichen könnten, auf sensible Daten wie Flugprotokolle und aufgenommene Bilder zuzugreifen oder sogar die Kontrolle über die Drohne zu übernehmen. Dies muss möglicherweise offline ohne Verbindung zum Internet oder anderen Kommunikationsmitteln durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Software nicht durch bösartigen Code kompromittiert werden kann.

Manipulationssichere Hardware

Manipulationssichere Hardware kann verwendet werden, um Drohnensysteme und Daten vor unbefugtem Zugriff im Falle eines Diebstahls oder bei Zurücklassen zu schützen. Zu den physischen Methoden gehören manipulationssichere Schrauben und andere mechanische Komponenten sowie Erkennungssysteme, die Warnmeldungen senden oder sensible Daten löschen können. Einige Datenspeichersysteme für Drohnen bieten Betreibern auch die Möglichkeit, die Daten aus der Ferne zu löschen.

Luftraumsicherheit für UAM und U-Space

Neben einzelnen UAS sind Methoden zur Cybersicherheit im Luftraum für den Schutz von UTM (Unmanned Traffic Management) und U-Space von entscheidender Bedeutung. Diese Systeme verarbeiten eine große Menge sensibler Informationen, wie z. B. Drohnenregistrierungs- und Standortdaten, und können auch für Software- und Firmware-Updates verwendet werden. Die Identifizierung und Autorisierung von verbundenen Drohnen und UTM-Dienstleistern ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass Hacker den Fluggenehmigungsprozess nicht stören.

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