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Lieferanten: Überwachungsradar
Hochleistungs-Synthetic-Aperture-Radar (SAR) für unbemannte Luftfahrzeuge (UAV)
UAV-Komponenten: SAR, Radarhöhenmesser, Datenverbindungen, Telemetrie, GNSS-Produkte und C-UAS | Taktische USVs
Elektrooptische Überwachung und Videoverarbeitung für unbemannte Systeme und Anwendungen zur Drohnenabwehr
Drohnenerkennungssysteme und Verfolgungsradare; BVLOS- und Sense-and-Avoid-Technologie
Überwachungsradarsysteme für die Verfolgung und Erkennung von Drohnen
In diesem Leitfaden
Drohnen-Überwachungsradarsysteme
Radar, das elektromagnetische Wellen aussendet und deren Reflexion misst, um Objekte zu erkennen und zu lokalisieren, wird für eine Vielzahl von UAV- und Drohnen-Anwendungen sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich eingesetzt.
Überwachungsradarsysteme, die zur Verfolgung unbemannter Flugzeuge im zivilen Luftraum eingesetzt werden, können entweder Primärüberwachungsradare (PSR) oder Sekundärüberwachungsradare (SSR) sein.
PSR – Primärüberwachungsradar
Primärüberwachungsradare nutzen die Echoortung mittels hochleistungsfähiger elektromagnetischer Impulse und erfassen die von Zielen im Luftraum reflektierten Wellen. PSR-Systeme arbeiten völlig unabhängig vom Zielflugzeug, können die Ziele jedoch nicht direkt identifizieren.
SSR – Sekundärradar
Sekundärradar basiert darauf, dass UAVs mit einem Radartransponder ausgestattet sind, der bei Abfrage durch einen Radarimpuls Informationen wie die Flugzeug-ID sendet. SSR-Systeme können detailliertere Informationen liefern, sind jedoch darauf angewiesen, dass die Ziele mit Drohnentranspondern ausgestattet sind.
Erkennungs- und Verfolgungsradar
Drohnenverfolgungsradar kann zum Schutz vor Drohnenbedrohungen eingesetzt werden, sei es durch feindliche Betreiber oder durch Drohnenpiloten, die versehentlich zulassen, dass ihre Flugzeuge zu nahe an sensible Orte wie Flughäfen oder Regierungsgebäude fliegen. Drohnenüberwachungsradar wird häufig als Teil einer umfassenden Anti-Drohnen-Lösung eingesetzt und ergänzt andere Geräte wie HF-Sensoren und Kameras. Die Kombination verschiedener Technologien zur Abwehr von UAVs in einer einzigen Lösung trägt zu einem umfassenderen Schutz vor Bedrohungen bei und verringert zudem die Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen. Diese Sensoren können auch in eine Vielzahl von Drohnenabwehrmaßnahmen wie Störsender, Netze und Laser integriert werden.
Dank intelligenter Erkennungsfunktionen können Drohnenradare Drohnen als eigenständige Objekte klassifizieren, ohne sie mit Vögeln oder anderen Flugobjekten zu verwechseln. Radarsignaturen können mit einer Datenbank bekannter Drohnentypen abgeglichen werden, und künstliche Intelligenz sowie Software für maschinelles Lernen können eingesetzt werden, um die Genauigkeit der Ergebnisse weiter zu verbessern. Es kann auch ein Mikrodoppler-Radar eingesetzt werden, das in der Lage ist, die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen verschiedenen beweglichen Teilen eines Objekts zu erkennen und so Drohnen anhand ihrer Propeller zu identifizieren.
UAV-Radar
Im Gegensatz zu vielen elektrooptischen Sensoren können UAV-Radare unabhängig von Wetter- und Lichtverhältnissen betrieben werden. Sie sind in der Lage, autonome Drohnen zu erkennen, während RF-Sensoren auf die Erkennung der Signale angewiesen sind, die zwischen manuell gesteuerten Drohnen und ihren Piloten ausgetauscht werden. Wie leicht ein UAV von einem Radar erkannt werden kann, hängt von seinem Radarquerschnitt (RCS) ab, der sich aus der Größe des UAV und der Menge an reflektierendem Material ergibt, das es enthält. Drohnen mit größerem RCS können aus größerer Entfernung erkannt werden.
Bodenüberwachungsradare
In vielen Ländern müssen Flugzeuge, die im zivilen Luftraum fliegen, über eine Möglichkeit verfügen, andere Flugzeuge zu erkennen und ihnen auszuweichen – eine Fähigkeit, die bei bemannten Flugzeugen durch den Piloten an Bord gewährleistet wird. Eine Lösung für unbemannte Flugzeuge ist der Einsatz von bodengestützten Sense-and-Avoid-Systemen (GBSAA), die Bodenüberwachungsradare nutzen und den Einsatz von menschlichen Beobachtern oder bemannten Verfolgungsflugzeugen überflüssig machen.
GBSAA-Überwachungsradare können den Luftraumverkehr erkennen und sind in der Lage, auf der Grundlage der bekannten GPS-Koordinaten des Radars sowie der Entfernung und des Winkels des Ziels eine Echtzeitverfolgung durchzuführen. Diese Informationen können an den Drohnenbetreiber übertragen werden und bieten so jederzeit Situationsbewusstsein für einen sicheren Flug.








