ViDAR und optisches Radar

Sarah Simpson

Aktualisiert:

ViDAR Optisches Radar für Drohnen und UAVs

Optisches Radar ist ein Sammelbegriff für Technologien, die zur Objekterkennung und -verfolgung eingesetzt werden und elektromagnetische Energie im optischen Wellenlängenbereich anstelle der von herkömmlichen Radargeräten ausgesendeten Radiowellen nutzen.

LiDAR zur Objekterkennung und -verfolgung

Eine solche für optische Radarsysteme verwendete Technologie ist LiDAR (Light Detection and Ranging). LiDAR sendet Laserlichtimpulse aus, die von Objekten in der Umgebung reflektiert werden, und misst die Zeit, die die Impulsreflexion benötigt, um zurückzukehren. Diese Flugzeitmessung kann verwendet werden, um die Entfernung zu einem Objekt zu messen und so die Geschwindigkeit und Richtung von Zielen zu verfolgen.

ViDAR Optical Radar

Optisches Radar in Form von LiDAR wird von UAVs und unbemannten Systemen nicht nur zur Objekterkennung und -verfolgung, sondern auch zur Hinderniserkennung, Kollisionsvermeidung und präzisen autonomen Starts und Landungen eingesetzt. Es findet auch breite Anwendung in der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und selbstfahrenden Autos und Fahrzeugen.

ViDAR – Visuelle Erkennung und Entfernungsmessung

ViDAR (Video oder Visual Detection and Ranging) ist eine optische Radartechnologie, die eine oder mehrere hochauflösende visuelle oder Infrarotkameras verwendet, um einen großen Bereich an Land oder auf See mit einem Sichtfeld (FOV) von bis zu 180 Grad zu scannen. Sie bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber anderen optischen Sensortechnologien, die ein begrenztes Sichtfeld haben, und gegenüber Radar, das teuer ist und kleine und schnelle Ziele nur schlecht erkennen kann.

Objekterkennung und -verfolgung

ViDAR-Software und Nutzlasten

ViDAR-Nutzlasten wurden für UAVs und Drohnen entwickelt und ermöglichen die autonome Verarbeitung der Videoausgabe an Bord des Fluggeräts. Die Algorithmen der ViDAR-Software analysieren jedes Einzelbild, um Ziele und Objekte von Interesse zu erkennen, und können diese von weißen Schaumkronen oder Umwelteinflüssen wie Sonnenblendung, Dunst oder Nebel unterscheiden. Die Technologie kann tagsüber und nachts eingesetzt werden und ist auch bei rauen Wetterbedingungen und Seegang bis zur Seegangsklasse 6 einsetzbar.

Jedes Objekt von Interesse wird als Standbild mit Standortkoordinaten an die Bodenkontrollstation des UAV zurückgesendet. Der Bediener kann dann die Haupterkennungsnutzlast der Drohne auf das Objekt ausrichten, um es genauer zu untersuchen.

ViDAR wurde bereits in einer Reihe von UAV-Anwendungen eingesetzt, darunter:

  • Suche und Rettung (SAR)
  • Militärische ISR (Aufklärung, Überwachung und Aufklärung)
  • Bekämpfung der Piraterie
  • Maritime Sicherheit
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