Northrop Grumman LITEF stellt auf der Singapore Airshow 2026, 3. bis 8. Februar 2026, im BDLI German Pavilion, C-M78, eine Reihe von Landnavigationssystemen vor, die für die Aufrechterhaltung einer hochpräzisen Leistung bei Multidomänenoperationen in Umgebungen der elektronischen Kriegsführung entwickelt wurden.
Die Produktlinie LITEF Land Navigator (LLN) besteht aus drei verschiedenen Systemen, dem LLN-GY, LLN-G2 und LLN-GZ, die so entwickelt wurden, dass sie auch dann genaue Daten liefern, wenn GNSS-Signale gefälscht oder gestört werden. Diese Systeme konzentrieren sich auf ein ausgewogenes Verhältnis von Präzision und Modularität und vermeiden unnötiges Over-Engineering, um spezifische Missionsanforderungen zu erfüllen.
Der LLN-G2 nutzt die FOG-Technologie (Fiber Optic Gyro), um eine sehr hohe Leistung in den Bereichen Pointing, Navigation und Timing zu erzielen. Der LLN-GZ ist ein kompaktes, manipulationssicheres System, das auf mikroelektromechanischen Systemen (MEMS) basiert, während der LLN-GY als kostengünstige Dead-Reckoning-Lösung mit optimierten Sensoren dient.
Kai Dlouhy, Director Defence bei NG LITEF, sagte: “In Zeiten zunehmender elektronischer Bedrohungen brauchen Sie eine Navigation, auf die Sie sich auch unter schwierigsten Bedingungen verlassen können. Unsere LLN-Systeme sind genau für diesen Zweck entwickelt worden – kosteneffizient, kampferprobt und zukunftssicher.”
Um die Widerstandsfähigkeit gegen moderne elektronische Bedrohungen zu gewährleisten, sind im LLN-GZ und LLN-G2 intelligente Kalman-Filter-Algorithmen integriert. Das LLN-GZ ist außerdem mit den Standards der NATO Generic Vehicle Architecture (NGVA) kompatibel und kann mit ERGR2M-Empfängern und CRPA-Antennen gekoppelt werden. Trotz ihrer unterschiedlichen internen Technologien weisen die Systeme große Gemeinsamkeiten bei den mechanischen und elektrischen Schnittstellen auf, um eine Plug-and-Play-Integration zu ermöglichen.
NG LITEF verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Trägheitsnavigation und produziert diese Systeme mit hoher Fertigungstiefe, einschließlich einer eigenen Chip-Produktion. Die Technologie ist ITAR-frei und nutzt die Prinzipien der softwaredefinierten Verteidigung, um kontinuierliche Leistungsverbesserungen zu ermöglichen.
Das Unternehmen konzentriert sich darauf, Lösungen zu liefern, die auf die tatsächlichen operativen Anforderungen und nicht auf theoretische Maximalwerte zugeschnitten sind. Diese in Deutschland hergestellten Systeme bieten echten Störungsschutz unter NAVWAR-Bedingungen (Navigation Warfare) und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für moderne militärische Landoperationen.






