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C-UAS-Direktenergiewaffen
In diesem Leitfaden
Direktionswaffen (DEW) verwenden fokussierte elektromagnetische Energie anstelle von Projektilen. Sie können zum Schutz von militärischen Einrichtungen und Stützpunkten sowie zivilen Zielen wie kritischen Infrastrukturen vor Drohnenbedrohungen eingesetzt werden.
Counter-UAS (unbemannte Flugsysteme) gerichtete Energiewaffen stoppen Drohnenbedrohungen entweder durch physisches Durchbrennen der Flugzeugzelle und kritischer Komponenten oder durch Störung elektronischer Systeme.
In C-UAS eingesetzte DEW lassen sich in der Regel in zwei Kategorien einteilen: Hochenergielaser und Hochleistungsmikrowellen. Anti-Drohnen-Laser werden in der Regel eingesetzt, um jeweils ein Ziel zu bekämpfen, während Mikrowellen einen größeren Strahl haben und daher gegen Drohnenschwärme effektiver sind als Laser.
Vorteile
Direktionsenergie-Waffen bieten gegenüber herkömmlichen kinetischen Anti-Drohnen-Lösungen eine Reihe von Vorteilen. Sie haben eine große Reichweite, bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und bieten eine präzise Zielbahn, da sie von Faktoren wie Schwerkraft und Wind nicht beeinflusst werden. Sie bieten eine praktisch unbegrenzte Anzahl von Schüssen, solange ausreichend Energie zur Verfügung steht, und können je nach Wellenlänge unsichtbar und somit extrem schwer zu erkennen sein.
DEWs sind dafür bekannt, dass sie Kollateralschäden auf ein Minimum reduzieren und somit das Risiko für nahegelegene Strukturen oder Personen verringern.
Installation
C-UAS-Laser- und Mikrowellenwaffen können fest installiert oder transportabel sein. Kleinere Systeme können auf gepanzerten Fahrzeugen, Lastwagen und Hubschraubern montiert werden, während größere Systeme in Containern untergebracht und per Flugzeug transportiert werden können. Sie können über skalierbare Leistungsstufen verfügen, die je nach Art und Größe der Drohnenbedrohung angepasst werden können.
C-UAS-Direktenergiewaffen können Teil eines mehrschichtigen Anti-Drohnen-Systems sein, das auch Kamera-Tracking-Systeme, RF-Detektoren, Störsender und kinetische Effektoren umfasst. Sie können möglicherweise in bestehende Radarsysteme und C2-Systeme sowie andere Sensoren wie EO/IR-Kardanaufhängungen integriert werden und von diesen Schwenkbefehle empfangen.






