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Epirus hat erfolgreich die Fähigkeit seiner Leonidas-Hochleistungs-Mikrowellentechnologie demonstriert, faseroptisch geführte unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) während eines von der Regierung überwachten Tests auszuschalten.
Bei der Live-Feuer-Demonstration, die im Dezember 2025 stattfand, wurde das Leonidas VehicleKit (VK) eingesetzt, um einen Drohnentyp anzuvisieren und zu neutralisieren, der in modernen umkämpften Umgebungen zu einem wichtigen Faktor geworden ist. Glasfaseroptische First Person View (FPV)-Drohnen unterscheiden sich von herkömmlichen Systemen, da sie über physische Spulen aus dünnem Kabel mit dem Piloten verbunden sind und nicht über eine Funkverbindung (RF). Diese physische Verbindung ermöglicht es ihnen, herkömmliche Maßnahmen der elektronischen Kriegsführung wie Störsender oder Spoofing zu umgehen.
Die Leonidas-Plattform überwindet diese Abwehrmechanismen, indem sie softwaredefinierte, waffenfähige elektromagnetische Interferenzen direkt auf das Ziel abgibt. Anstatt zu versuchen, ein Befehlssignal zu stören oder sich auf kinetische Einwirkungen zu verlassen, löst das System eine vollständige Tötung innerhalb der Bordelektronik der Drohne aus. Dieser Prozess nutzt nicht-ionisierende Strahlung und hochgradig gerichtete Phased-Array-Antennen, um die Energie gezielt auf identifizierte Ziele zu fokussieren. So wird sichergestellt, dass das System für menschliche Bediener sicher bleibt und Kollateralschäden durch nahezu sofortige Wirkung minimiert werden.
Das Auftauchen dieser Drohnen wurde von internationalen Behörden als eine der größten Bedrohungen bezeichnet. Der stellvertretende ukrainische Ministerpräsident und Minister für digitale Transformation Mykhailo Fedorov hat öffentlich erklärt, dass die russischen Streitkräfte jetzt Glasfaser-FPV-Drohnen mit einer Reichweite von 31 Meilen einsetzen und dass diese Drohnen “eine sehr erhebliche Bedrohung für Logistik und Personal” darstellen. Darüber hinaus kam eine Analyse der US-Armee vom August 2025 zu dem Schluss, dass diese Systeme eine erhebliche Herausforderung für die UAS-Abwehr darstellen und extrem schwer zu entdecken und anzuvisieren sind.
Andy Lowery, CEO von Epirus, kommentierte : “Die Verbreitung von faseroptisch gesteuerten UAS stellt einen bedeutenden Wandel in der Drohnenkriegsführung dar und offenbart eine wachsende operative Lücke für die UAS-Abwehr – eine Lücke, die Leonidas schließen soll. Die Fähigkeit von Leonidas, diese neue Klasse von Bedrohungen abzuwehren, stellt einen wichtigen Durchbruch bei der sicheren, nicht-kinetischen Verteidigung gegen neue Drohnentaktiken dar und stärkt die Führungsrolle von Epirus bei der Entwicklung skalierbarer, One-to-many Gegen-UAS-Plattformen.”













